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Lyrics Wer sonst? (ASP)

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Wer sonst?

Die Welt ist wieder eine Scheibe, eine Bleibe nur noch
und so schnell entrinnt die Zeit.
Kein Zuhause mehr im Mutterschoß
und heimatlos treiben wir zur Dunkelheit.

So sind wir immer auf der Reise wie in Eisenketten,
wie in Sträflingskolonien.
Die Reihen ziehn sich scheinbar endlos hin
ganz ohne Sinn.
Willenlos kann keiner fliehn.

Du bist das Kettenglied, das fehlt,
das, um uns zu retten sieht, was zählt.
Fragst du dich denn nicht zu sehr wann?
Frag dich nur noch: wenn nicht du, wer dann?

Du bist der Schimmer im Turm.
Wer sonst, wenn nicht du, kann es sein?
Du bist die Stimme im Sturm.
Wer sonst, wenn nicht du, kann es sein?

Du bist das Licht im Horizont,
verbrennst dich selbst als Leuchtsignal.
Ganz gleich, ob die Gewitterfront
viel lauter brüllt, es ist egal.
Es zählt nur: Jemand muss schreien.
Wer sonst, wenn nicht du, kann es sein?

Wir standen immer nur im Mittelpunkt.
die Schritte ungelenk,
doch es drängt uns hin zum Rand.
Wir sind die Flut, wir reißen alles mit. Ein Parasit.
Und hinter uns nur totes Land.

Die Welt ist wieder eine Scheibe, eine Bleibe nur noch
und so schnell entrinnt die Zeit.
Und wir machten sie uns untertan in hundert Jahren
ist das alles längst vorbei.

Du bist das Kettenglied...

Ganz so als wären es Besucher, die danach heimkehren,
die alles andre überwuchern,
sich zu stark vermehren,
die alles mit dornigen Ranken
schon im Keim ersticken,
mit ihren zornigen Gedanken Widerstand erdrücken.
Doch du willst endlich wieder sprechen,
endlich nicht mehr schweigen
und willst, kann es auch leicht zerbrechen,
endlich Rückgrat zeigen.

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