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Lyrics Blut und Scherben (Mantus)

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Blut und Scherben

Wie tief kann unsere Wahrheit trösten?
Ich tauche in die Nacht hinein.
Ein Jeder nimmt was ihm gegeben,
Ein Jeder bleibt für sich allein.

Ich trag die Welt in meinem Herzen,
Ich stehe vor dir wund und nackt.
Der Himmel blutet aus der Erde.
Kommt alle her! Und trinkt euch satt!

Wer pocht so spät an dieses Fenster?
Wer wagt die Seele zu befreien?
Ich werde heute dir vertrauen,
Und werde morgen dir verzeihen.

Was auch passiert, ich bleibe hier.
Ich seh die Engel sterben.
Im Herzen wohnt ein krankes Tier,
Wälzt sich in Blut und Scherben.

Die Stille frisst sich durch mein Leben,
Du frisst dich fest in meiner Scham.
Die Tränen geben nun Gewissheit,
Was ich mir selber angetan.

Ein kaltes Licht scheint durch das Fenster,
Gibt der Verzweiflung ein Gesicht.
So tonnenschwer wiegt diese Lüge.
Sag niemals mir, du liebst mich nicht.

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