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Lyrics Fatum (Saltatio Mortis)

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Fatum

Ein Kind wächst auf, so ganz allein
Wer wohl der Vater war?
Er weiß es nicht, sehnt sich nach ihm
Und wartet achtzehn Jahr.

Reift so zum Mann und hat Talent
Hat es wohl weit gebracht
Doch hat er nur ein Bild gemalt
Und sich dann umgebracht.

Sein Vater war ein Kind des Kriegs
Von Not und Barbarei
Ein Waisenkind mit starkem Drang
Zu Kunst und Malerei

Nahm eine Frau, zeugte ein Kind
Doch suchte er sein Glück
Weit weg vom Herd bei seiner Kunst
Und kam nie zurück

Dessen Vater war ein stolzer Mann
Stolz auf sein Vaterland
Er warb um eine reiche Frau
Und bat um ihre Hand
Krieg brach aus, sie sagte Ja
Nach einer Nacht voll Glück
Starb er in einem fremden Land
Und kam nie zurück.

Schatten der Vergangenheit
Bestimmen unser Glück
Wie der Vater, so der Sohn
Keiner kam je zurück

Dessen Vater war der Schmied im Dorf
Sohne eines Wandersmanns
Er schuftete für Frau und Kind
Doch liebte einen Mann

Nur heimlich noch er selbst zu sein
Entsprach nicht seinem Glück
Er hing sich auf an einem Strick
Und kam nie zurück

Wenn die Uhren rückwärts laufen
Brechen Muster ihren Bann
Und wenn die Zeiger stehen bleiben
Fängt die Zeit zu leben an
Fängt die Zeit zu leben an.

Was war, wird vergessen sein
Was vergessen ist, kommt nicht zurück
Schatten der Vergangenheit
Bestimmen unser Glück

Album

Licht und Schatten (Best Of 2000-2014)

Licht und Schatten (Best Of 2000-2014)

Saltatio Mortis

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Fatum

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